Förderverein EMG-Hürth
Förderverein EMG-Hürth
Das EMG hat unter der Leitung von Kristina Walter einen Kurzfilm gedreht

Kurzfilm zum Thema "Mobbing"
Das Ernst Mach Gymnasium, Hürth als moderne und aufgeschlossene Schule bekannt, mit vielen kreativen Angeboten zusätzlich zum Lehrplan, produziert nun seit drei Jahren Kurzfilme.

Nun sind bereits zwei Filme entstanden, der dritte befindet sich noch im Schnitt und der vierte Film ist bereits mit der Drehbucharbeit am Werk.

Jeweils interessierte Schüler finden sich unter der künstlerischen Leitung von Kristina Walter zusammen, besprechen das Thema, recherchieren, arbeiten mit ihren Gedanken am Drehbuch mit, gedreht wird dann immer im September.

Der erste Film „Mobbing“ ist so gelungen, dass er bereits vom Zentrum für Medien und Bildung, digitalisiert allen Schulen in NRW zugänglich gemacht wird. Zwei Regisseure, die durch ihre TV Spiele für ARD, ZDF und SAT 1 dem Publikum, bekannt sind, Buddy Giovinazzo und Thomas Nennstiel, spendeten dieser Schulfilmproduktion höchstes Lob. Mittlerweile kann man „Mobbing“ auch auf YOU TUBE anklicken. Mit dem zweiten Film „Mit Gewalt“? wurde wieder ein brisantes Thema filmisch dargestellt, da gab es große Anerkennung seitens des Landrat Rhein/Erft. Auch dieser Film wird bald zu sehen sein.

Der dritte Film „Mein schwuler Freund“, gegen die Homophobie an den Schulen, zeigen die Jugendlichen wie vehement sie ihren schwulen Mitschüler gegen Verunglimpfungen schützen, ihn verteidigen. So wie es sein soll! Mit dem vierten Projekt, stellen sich die Jugendlichen Filmer hinter ein Volk was seit Jahrhunderten den schlimmsten Anfeindungen ausgesetzt ist. ROMA und SINTI.

Hier wollen sie nachhaltig das Bewusstsein verändern und zusammen mit Roms und Sintis zeigen, dass diese Menschen eine Kultur haben, christlich orientiert sind und sich nichts sehnlicher wünschen als in ihrem Menschsein anerkannt zu werden. Da wird es auch viel Musik und Gesang geben. Das Zigeunerensemble Markus Reinhardt hat bereits Mitwirkung signalisiert.

Die Jugendlichen entfalten während der Produktionszeit eine unglaubliche Kreativität und Spielfreude und sind mächtig stolz wenn sie die DVD mit dem Titel „Die Schüler des Ernst Mach Gymnasiums zeigen“ in Händen halten. Es ist enorm was sie in dieser Zeit lernen. Blockaden oder Hemmnisse werden abgebaut, die Sprache verbessert sich nachhaltig und was das Wichtigste ist, ihr Selbstwert steigert sich.

Ein technisch professionelles Kamerateam rundet die Produktion qualitativ auf und gleichzeitig lernen so die Jugendlichen bis ins Kleinste wie ein Film entsteht.

Ohne finanzielle Hilfe geht es allerdings nicht. Aber auch da werden uns Mittel zur Verfügung gestellt. Kultur und Schule, der Förderverein des EMG, sowie verschiedene Sponsoren, die begeistert die Arbeit verfolgen geben gerne etwas in den „Topf“, sodass ohne Sorgen und große Einschnitte produziert werden kann. Mutig geworden durch so viel Anerkennung gehen die Filme nun auch zu Festivals.

Zu bemerken ist noch, dass Lehrer der Schule zur Freude ihrer Schüler Rollen übernehmen und da die Schüler maßgeblich als CoRegie während der Drehzeit, nun den Anweisungen der CoRegisseurin oder Regisseur folgen muss.

Nun zum Abschluss „Film ist ein Handwerk“ natürlich sind Talent und kreatives Denken erforderlich, aber nicht zu vergessen ist „Disziplin“ die Voraussetzung, dass es gelingen kann. Allen mitwirkenden Jugendlichen wird es durch diese Arbeit klar und wirkt sicherlich nachhaltig auf allen Ebenen.

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Der Förderverein und die Fahrschule Fink kooperieren:

EMG startet mit neuem Mofakurs!
Der Förderverein des Ernst-Mach-Gymnasiums e.V. wird ab dem neuen Schuljahr einen Mofakurs durchführen. Dieser Mofakurs geht deutlich über das Angebot in Fahrschulen hinaus. Statt wie üblich in 8 Theorie- und nur einer praktischen Stunde, werden am EMG 18 Doppelstunden in Theorie und Praxis durchgeführt. Zudem sind die Kosten für die Teilnahme geringer als in einer Fahrschule.

Das Ziel: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr für die Kinder des EMG.

Der Kurs wird als Arbeitsgemeinschaft angeboten und von professionellen Fahrlehrern der Fahrschule Fink aus Hürth am EMG durchgeführt. Der Kurs 2 x pro Jahr angeboten. Pro Kurs können maximal 16 Schüler teilnehmen. Die Kosten für die Teilnahme bis zur Prüfung belaufen sich auf 75 Euro.

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Platznot am EMG aufgrund Baumaßnahmen!

Bisher ungenutzte Innenhöfe als neuer Pausenknüller!
Projekt Innenhof – Warum?

Das Ernst-Mach-Gymnasium in Hürth besteht seit 1961 und die Räumlichkeiten des Hauptteils sind veraltet, entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard und vor allem das PZ ist deutlich zu klein für die über 1000 Schüler. So freuten sich Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam, als die Stadt Hürth die umfangreichen Umbauten genehmigt und die Finanzierung gesichert hatten. Allerdings wurde schnell klar, dass die Schule dadurch nicht nur über Jahre hinweg Störungen durch die Umbaumaßnahmen haben wird, sondern vor allem viele Aufenthaltsmöglichkeiten (bspw. das PZ) für die Schüler wegfallen und sich auch der Pausenhof deutlich verkleinert. Diesem Zustand – der sicher mehrere Jahre andauern wird – wollten wir vom Förderverein aktiv entgegenwirken.

Projekt Innenhof – Was tun? Besonderheiten des Projekts!
Der Innenhof vor der Renovierung
Lehrer und Schüler bei der Arbeit

Schüler und Lehrer packen gemeinsam mit an

Aber wohin sollen die Schüler in der Pausen? Welche Ausweichmöglichkeiten könnte man nutzen? Dieser Frage hat sich der Förderverein gemeinsam mit der Schulleitung angenommen und ein Konzept für die zwei bisher nicht genutzten Innenhöfe erarbeitet. Diese waren – wie das nebenstehende Bild zeigt – mittlerweile weitgehend ungepflegt und überwuchert. Zudem sind die Innenhöfe wegen Sicherheitsbestimmungen eigentlich nicht nutzbar, da die Scheiben nicht aus Sicherheitsglas bestehen. Es war daher nicht leicht, bei der Stadt ein Nutzungskonzept durchzukriegen. Zudem stellte sich schnell die Frage, mit wie viel Aufwand und Geld die Innenhöfe erneuert werden, da die Innenhöfe (so die Information aus dem aktuellem Bau-Plan) im Verlaufe der Umbaumaßnahmen im späteren Bauabschnitt (ca. in 4 Jahren) mit renoviert und mit Glas überdacht werden sollen: Daher sollte zwar eine für diese Zeit gut nutzbare und attraktive, aber nur vorübergehende Lösung gefunden werden, die nicht allzu viel Geld kostet und sicherstellt, dass die Neuanschaffungen (Sitzgelegenheiten, Bepflanzung) auch nach der späteren Renovierung übernommen werden können.
Projekt Innenhof – Plan erstellen und gemeinsam anpacken!

Ganz nach unserem Fördervereins-Motto: Engagiert – Motiviert – Gemeinsam, haben wir das Projekt in Angriff genommen und alle Ressourcen genutzt; mit vielen hilfsbereiten Händen sind wir dabei, die Innenhöfe als „Chill-Lounge“ neu zu gestalten. Die beiden Lichthöfe sind zunächst durch unsere beiden hilfsbereiten Hausmeistern Herrn Ohlert und Herrn Jakobs von Moosbefall und wuchernden Gewächsen befreit worden. Die Technik-AG (siehe Bild) hat unter Anleitung von Herrn Streerath und mit Hilfe von Herrn Ohlert neue leicht erhöhte Beete mit Holz verkleidet rundherum Richtung Fenster angelegt. Dies war notwendig, weil kein Sicherheitsglas vorhanden ist und durch die Beete ein natürlicher „Abstandhalter“ zum Glas entstanden ist. Eine Hecke zu pflanzen wäre hier zu kostspielig gewesen und hätte eine spätere Überdachung nicht „überlebt“. Die Befüllung mit Mulch und die Bepflanzung überwiegend in Kübeln ist in Absprache mit unserer „guten Fee“ der Schule Frau Witzisk organisiert worden, die sich mit viel Liebe und einem „grünen Händchen“ dieser Aktion angenommen hat. Der Boden wurde „nur“ gründlich gereinigt, Stolperfallen entfernt und teilweise neu verfugt, um hier nicht unnötig viel Geld für einen neuen Bodenbelag auszugeben, der nach vier Jahren ohnehin neu gelegt wird, wenn die Höfe mit Glas überdacht werden sollen. Die Bepflanzung findet daher auch überwiegend in aus-Holz-selbst-gezimmerten „Kübeln“ statt, um diese auch nach Renovierung weiter nutzen zu können und nicht viel Geld ausgeben zu müssen

An dieser Stelle ein ganz großes „Danke Schön“ an all unsere fleißigen und engagierten Helfer!!!
Der erste Innenhof ist (so gut wie) fertig! Für Farbtupfer sorgen die neu angeschafften Design-Stühle (der größte Kostenpunkt), die dem Ganzen zum Abschluss noch eine peppige Note geben und zum Chillen einladen. Tische wurden aus unserem Bestand genutzt: Unser Hausmeister Herr Ohlert hat die alten Teak-Tische der Schule aufgearbeitet.

Am 04.07.13 in der Pause des Schulkonzertes „Ernst Macht Musik“ unter dem Motto „Good bye PZ“ wurde dieser Innenhof dann offiziell von Frau Hüntemann eingeweiht .

Als „letzter Schliff“ fehlt jetzt noch die Befugung der Kieselsteine sowie das Einfügen letzter Platten und Zusammenzimmern aller „Holz-Kübel“. Dann geht es mit ungebremsten Elan an die Planung des zweiten Innenhofs, bei dem wir versuchen, einen alten Brunnen zu reaktivieren.

Mit diesem Projekt wollen wir erreichen, dass sich die Schüler auch über die Jahre des sicher störenden Umbaus wohl an ihrer Schule fühlen, trotzdem genügend attraktiven Platz haben und gemeinsam mit uns dafür aktiv werden! Denn ein´s ist klar: So ein großes Projekt schafft Gemeinschaftsgefühl und macht gleichzeitig Spaß!

Wir freuen uns, dass auch die Raiffeisenbank Frechen-Hürth von diesem Projekt begeistert war und uns großzügig mit einer Spende unterstützt hat. Vielen Dank dafür!

FORTSETZUNG FOLGT....

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